September 13, 2026, 3:11 pm
Wie überlebt eine Luftfahrzeugbesatzung im Hochgebirge, wenn eine rasche Rettung nicht möglich ist? Genau das trainierten Soldaten des Österreichischen Bundesheeres im Dachsteinmassiv.
Nach Theorie und Übungen am Gletscher begann ein mehr als 48 Stunden dauerndes Szenario. Nach dem Ausfall einer AB212 musste sich die Besatzung mit wenig Ausrüstung, wenig Nahrung und kaum Schlaf durch alpines Gelände bewegen.
Gletscherspalten, Steinschlag, Kälte, schwierige Wegfindung und wechselndes Wetter forderten die Teilnehmer körperlich und mental. Nachtlager wurden mit einfachen Mitteln errichtet, Wasser abgekocht und vorhandene Ausrüstung bestmöglich genutzt.
Am dritten Tag erfolgte schließlich die Rettung per Hubschrauber und Seilwinde.
Der Lehrgang trainiert, unter Belastung richtige Entscheidungen zu treffen, zu improvisieren und auch unter schwierigen Bedingungen handlungs- und überlebensfähig zu bleiben.
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